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So sind die senkrechten Lösswände der Lebensraum vieler Insekten, vor allem der Hautflügler (Bienen, Wespen, Hummeln und Ameisen). Einige, so etwa die recht eigenartig lebende Lehmwespe, sind auf die feste gewachsenen Lehm-und Lösswände als Wohn-und Brutraum angewiesen.Das ca. 1cm lange weibliche Tier, das in etwa einer etwas groß geratenen geflügelten Ameise ähnelt, gräbt ca. 5-10 cm lange bleistiftdicke Höhlen in den feinkrümeligen Löss und legt an deren Ende mehrere Brutkammern an. Vom Eingang nach außen baut sie aus Lehm und Speichel eine etwa 5-7 cm lange rüsselförmige Röhre, die nach unten gekrümmt ist. Trotz intensiver Feldforschung gibt es in der Wissenschaft noch immer keine plausible Erklärung über die Funktionalität zu diesem Bauwerk. Durch diese merkwürdig gestaltete Eingangsröhre trägt die Wespe nun Larven von Rüsselkäfern in die Brutkammern, auf die sie dann ihre Eier legt. Anschließend verschließt sie den Höhleneingang mit Lehm und die Eingangsröhren werden zumeist durch Wind und Regengüsse zerstört. Mehr Details zur Lehmwespe |
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